Das Pumpwerk Wächterstadt ist das Mittlere von drei Pumpwerken (Kammerhof im Süden und Rabenspitze bei Astheim im Norden)

Trotz des Rheindamms zum Schutz vor Überflutung bei Hochwasser, kam es bei Hochwasser früher immer wieder zu Überschwemmungen, da aufgrund des höheren Rheinpegels, das vom Odenwald kommende Grundwasser nicht unterirdisch in den Rhein abfließen konnte. Felder wurden überschwemmt, Keller liefen voll.

Aufgrund des Gesetzes des hess. Landtags von 1923 „Gesetz zur Verbesserung der Wasser- und Bodenverhältnisse des Rieds im Kreise Groß-Gerau“ wurde im darauffolgenden Jahr der "Astheim-Erfelder Entwässerungsverband" geründet.

In der Folge wurde von 1925 bis 1928 ein Entwässerungssystem gebaut, dessen Gräben mit einer Gesamtlänge von ca. 360 km das Wasser sammeln und an die Pumpwerke führen.

Von dort wird das Wasser dann in den Rhein gepumpt.

Die Pumpen verfügen über eine Leistung von bis zu 4.000 Litern je Sekunde.

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